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    ...unsere Herzen sind in Japan
    und wir möchten helfen...


    Wir unterstützen den SPENDENAUFRUF
    „ DJG – Hilfe für Japan „
    Deutsch Japanische Gesellschaft e.V.
    05
    11
    Jetzt in deutscher Sprache:
    Masaaki Hatsumi:
    Japanischer Schwertkampf – Geheimnisse der Samurai
    Hardcover, 19 x 26 cm, 240 Seiten, 470 Abbildungen
    ISBN 978-3-922006-58-9
    Preis € 29,80
    Bestellung
    11
    11
    NEU!
    Seminare 2012 online

    05
    11
    Neuerscheinung:
    Koto-Ryû – Taijutsu no Kata.
    (Den Tiger niederschlagende Schule).
    Format: 16,5 x 23,5 cm, 136 Seiten,
    245 Illustrationen
    VK-Preis 20,90 Euro
    Weitere Infos gibt es unter: www.bujinkan-densho.de
    01
    11
    Hallo Buyu,
    am Sonntag vor dem Daikomyosai lud Soke Dr. Masaaki Hatsumi eine kleine Gruppe seiner Ju Godan ein um mit ihnen bei einem traditionellen Lunch auch das Thema für das neue Jahr 2011 zu besprechen. mehr...
    11
    10
    In Vorbereitung
    Togakure Ryû - Taijutsu no Kata
    .
    (Schule der verborgenen Tür)

    Inhaltlich umreißt die Schrift die wichtigsten waffenlosen Bewegungsformen der Togakure Ryû:
    Taijutsu Ukemi Gata, Shinobi Gaeshi Gata, Hiden Gata

    Mehr Informationen: www.bujinkan-densho.de
    08
    10
    Hallo Buyu, passend zum Jahr des Tigers ist der erste Band der Bujinkan-Budo-Densho: Die Gyokko Ryu – Taijutsu no Kata im Tengu-Publishing
    Verlag erschienen. (Schule des Juwelentigers)
    …der Einstieg in die neun Schulen des Bujinkan BudoTaijutsu!

    Mehr Informationen: www.bujinkan-densho.de

    Bujinkan Deutschland

    INAG - Interessengemeinschaft fÜr die japanische Kampfkunst

    BUJINKAN BUDO

    authorisiert von Dr. Masaaki Hatsumi,
    636 Noda Noda Shi Chiba Ken 278 - 8691,
    Japan

    Die Bujinkan Incorporated Ninjutsu Association Germany, kurz INAG. ist authorisiert vom Hombu Dojo Japan. Sie vertritt als Interessengemeinschaft Sôke Dr. Masaaki Hatsumis Lehren. Die Gemeinschaft wurde im Januar 1983 von Shihan Steffen G. Fröhlich gegründet, welcher sie auch heute noch leitet. Er ist persönlicher Meisterschüler von Dr. Masaaki Hatsumi und gehört weltweit zu den höchstgraduierten und bekanntesten Lehrern.
    Die alte traditionelle Kampfkunst Ninjutsu wird in der heutigen Zeit mit anderen Voraussetzungen und Anwendungen gelehrt, als im damaligen feudalen Japan und unterliegt einem ständigen Wandel, ohne aber der Tradition zu entsagen. Es werden positive Elemente für Körper und Geist hervorgehoben und die kriegerischen Aspekte zurückgestellt.

    Die Kunst des ausdauernden Herzens, Toleranz und Frieden sind die Ziele von Sôke Dr.Masaaki Hatsumi, die er völkerverbindend durch die Lehren seines Bujinkan, welches 9 traditionelle Schulen beinhaltet, erreichen möchte. Hierfür wurde er vom Papst und dem japanischen Kaiserhaus geehrt.
    Die INAG distanziert sich von allen, welche die Regeln des Bujinkan verletzen oder Ninjutsu in irgendeiner Form missbrauchen oder schädigend anwenden. Jeder Interessant sollte misstrauisch prüfen, wo und bei welchem Lehrer er den Weg des Bujinkan Budo gehen möchte.

    Alle Interessenten, welche sich entschlossen haben durch die Kampfkunst Ninjutsu bzw. die Lehren der 9 Ryu im Bujinkan einen positiven Weg zu gehen und unter kompetenten und anerkannten Instructoren lernen möchten, haben die Möglichkeit der Bujinkan Interessengemeinschaft INAG als Mitglied beizutreten. Das Mitglied erhält einen Mitgliedsausweis in welchem Seminare und Prüfungen eingetragen werden.
    Darüber hinaus wird das Mitglied per Infopost über Seminare, Ausbildungsmaterial und alle News informiert.
    Eine Teilnahme an vielen Seminaren wird auch stark vergünstigt für Mitglieder angeboten. Es besteht auch die spezielle Ausbildungsmöglichkeit zum Trainer und Dojoleiter mit Lizenz und Hilfestellung bei Ämtern, Sportorganisationen etc. zur Eröffnung eines Dojo/Trainingsstätte.


    Aufnahmeantrag

    Seminare 2012

    01
    12
    Seminare Januar
    28.-29. | Densho Seminar Dietzenbach
    Steffen Fröhlich sf-panda@t-online.de
    02
    12
    Seminare Februar
    25.-26. | Dietzenbach Sabine und Natascha (UK)
    sf-panda@t-online.de
    03
    12
    Seminare März
    24.-25. | Just Friends Seminar Dietzenbach
    Pedro und Steffen, Angeles, Sabine
    sf-panda@t-online.de
    04
    12
    Seminare April
    21.-22. | Halle Steffen Fröhlich
    bujinkan-halle@web.de
    05
    12
    Seminare Mai
    05.-06. | Plauen Kevin Millis
    lxtreuheit@aol.com

    19.-20.
    | Wolfsburg
    Steffen und Sabine
    info@kuroi-ookami.de

    06
    12
    Seminare Juni
    09.-10. | Österreich
    Steffen und Sabine
    info@ninjutsu-west.at

    28.6.-1.7. | BuyuKai Katlenburg
    Jack Hoban, Lubos, Ed, Steffen u.v.m.
    www.buyukai.eu
    07
    12
    Seminare Juli
    14.-15. | Russland Steffen Fröhlich
    ninjutsu@land.ru


    21.-22. | Schwedt Steffen Fröhlich
    shimo70@web.de

    08
    12
    Seminare August
    18.-19. | Holzweißig
    Steffen Fröhlich
    ninja74@gmx.net

    09
    12
    Seminare September
    01.-02. | Ungarn
    Steffen Fröhlich
    nudlimate@gmail.com


    21.-23. | Buyu Camp NJ USA
    Jack Hoban, Steffen …
    www.winjutsu.com

    29.-30. | Densho Seminar Dietzenbach Steffen Fröhlich sf-panda@t-online.de
    10
    12

    Seminare Oktober
    06.-07. | Oktoberfestseminar München
    Steffen Fröhlich
    tschwarz-muenchen@t-online.de

    20.-21. | Regensburg
    Steffen Fröhlich
    Forster.R@bujinkan-Regensburg.de

    27.-28. | Gräfenberg
    Steffen Fröhlich
    d.edenhofner@ede-dojo.de

    11
    12
    Seminare November
    24.-25. | Jahresabschluß Dietzenbach
    Steffen Fröhlich mit Duncan Stewart
    sf-panda@t-online.de

    12
    12
    Seminare Dezember
    15.-16. | YORYU FEST ITALY Messina
    M. Lithgow, Fröhlich, Costa
    yoryuitalia@gmail.com




    Artikel

    Ki hon Hap pou
    Schrift zum Jahresthema 2011

    Jahresthema 2011
    Japan im Dezember 2010
    Steffen G. Fröhlich
    Ju Godan Bujinkan



    Bericht von
    Duncan Stewart von dem Besuch im Dojo Dietzenbach


    Verwendung der 15 Kamae
    Autor: Hatsumi Masaaki



    Die zehn Regeln der Ninja
    Autor: Hatsumi Masaaki


    Koteki Ryu Da
    Autor: Steffen Fröhlich











    Hombu Dojo

    Dojos in Deutschland

    Falls ihr nicht in der Liste steht, bitte sendet uns eine Email.

    PLZ 00... - 09...

     
    Kuroi Tora Dojo Elsterwerda - Thomas Stolz
    Yamabushi Dojo Halle - Stephan Zimmer
    Shugendo Dojo Köthen - Henry Schild
    Ninpo Dojo Aschersleben - Rene Anton
    Sanmon Dojo Holzhausen - Dirk Schröck
    Budo Verein Neukirchen - Detlef Schäfer
    Bujinkan Dojo Chemnitz - Cavin Pietzsch
    Bujinkan Dojo Zwickau - Sven Gutknecht
    Yumido Dojo Storkow - Danny Koch
    Hachi Rou Dojo Plauen - Alexander Treuheit
     

    PLZ 10... - 19...

     
    Gunshin Dojo Schwedt/O - André Frost
    Fudoshin Dojo Eberswalde - T.Schmidt
    Ninpo Dojo Berlin - Carsten Schröder
    Tengu Dojo Berlin - Sven Hinrichsen
    Bujinkan Dojo Rostock - Dirk Wilken
    Bujinkan Shikin Dojo - Beate Nikl
    Shugendo Dojo Berlin - Axel Franke
    Bujinkan Dojo Potsdam - Robert Hirschfeld
    Bujinkan Ninpo Michi no Ba - Alexander C. Dürlich
    Bujinkan Magokoro Dojo Berlin - Stephan Naguschewski
    Sankai no Kuni Dojo - Eggesin - Lehrer Thomas Reinke
     
    Berliner Bujinkan Portal
     

    PLZ 20... - 29...

     
    Bujinkan Dojo Ihlienworth - Maik Sülzle
    Bujinkan Shinden Dojo - Heinz H. Meyer
    Bugeisha Dojo Flensburg - Dennis Volkner
    Bujinkan Dojo St. Pauli - Hamburg - Ricardo Gomes
     

    PLZ 30... - 39...

     
    Bujinkan Kuroi Ookami Dojo - Mario Plückhahn
    Karasu Tengu Gruppe - Ralph Schwager
    Arashi Dojo Göttingen - Oliver Piskurek
    Ninpo Dojo Haldesleben - Thomas Melzer
    Bujinkan Dojo Ninpo Braunschweig - René Schwartz
     

    PLZ 40... - 49...

     
    Bujinkan Dojo Marl - Markus Schnibbe
    Dojo Düsseldorf - Nikolaos Stefanidis
    Shikin Dojo Dortmund - Nona Simakis
    Ninpo Reiff Dojo Duisburg - Angelo Reiff
    Bujinkan Dojo Bochum - Michael Saxl
    Ryumon Dojo Duisburg - Tihomir Jovanovic
    Bujinkan Dojo Herne - Carsten Fischer
    Kukan Dojo Recklinghausen - Matthias Lehwald
    Bujinkan Dojo Oberhausen - H. Zimmermann
     

    PLZ 50... - 59...

     
    Ninpo Hamm - Oliver Heine / Guido Schenkel
    Balancedojo - Lars Boltzt
    Senshi Dojo Olpe - Volker Paternoga
    Bujinkan Shinobi Danketsu Dojo - Swen Nowicki
    Bujinkan Dojo Köln - Hamid Mehrpuyan
     

    PLZ 60... - 69...

     
    Bujinkan Deutschland - Steffen Fröhlich
    Bujinkan Darmstadt - Eike Kujaw
    Ninpo Saar - Mark Jahan
    Bujinkan Dojo Westerwald - Guiseppe Durante
    Bujinkan Neustadt/Weinstrasse - Gerd Kahn
    Bujinkan Dojo Aschaffenburg - Volker Kühn
    Bujinkan Dojo Ludwigshafen - Christian Koch
    Bujinkan Dojo Holzweissig - Sven Wegewitz
     

    PLZ 70... - 79...

     
    Bujinkan Rheinland Pfalz - Manuel Flory
    Bujinkan Schwäbisch Hall - Benjamin Bösler
    Bujinkan Pforzheim - Uwe Bartels
    BKD - Reutlingen - Holger Kunzmann
    Tatsujin Dojo Stuttgart - Michael Strauch
     
     

    PLZ 80... - 89...

     
    Dojo Neu - Ulm - Juergen Bieber
    Ima Ninpo Dojo Ulm - Dieter Kania
    Tendokan Dojo München - Thorsten Schwarz
    Bujinkan Dojo Gersthofen - Eugen Minarsch Niesz
    Dojo Ninpo Dachau - Michael Schweitzer
    Bujinkan Sakura Dojo - Stefan Filus
    Bujinkan Dojo Oberschwaben - Detlef Bergien
    Kolibri-Dojo-Gögglingen - Stefan Bencik
     
     

    PLZ 90... - 99...

     
    Taijutsu Dojo Regensburg - Rudolf Forster
    Bujinkan Dojo Erlangen - Manfred Meilner
    Sandokai Dojo Nürnberg - Armin Dörfler
    Wakagi Dojo Nürnberg - Dino Gheri
    Dojo Bayreuth - Wolfgang Gröger
    Bujinkan Dojo Ilmenau - Carsten Witt
     

    Magazine

    Videos

    Links

    Bujinkan

    www.bujinkan.com | Hatsumi Masaaki
    www001.upp.so-net.ne.jp/bujinkan| Bujinkan Hombu & Ayase Classes
    www.bujinkandojo.eu | Europäische Plattform
    www.winjutsu.com | The Warrior Information Network

    Wissen

    www.kogakure.de

    Budoshops

    www.bujinkan-shop.de
    www.budomart.com
    www.shugyou.com
    www.tenguweapons.com
    www.timbathurst.net
    www.budovideos.com/shop
    www.klang-stille.de
    www.yarinohanzo.com

    Japanisches Trommeln

    www.tengudaiko.de

    Fitness

    http://www.fitness-dietzenbach.de | Asia Fitness Park

     

     

    Impressum

    Angaben gemäß § 5 TMG

    Steffen Fröhlich
    Leipziger Ring 142
    63110 Rodgau


    Kontakt:
    Telefon: 06106/76662
    E-Mail: info(a)bujinkandeutschland.de


    Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:

    Steffen Fröhlich
    Leipziger Ring 142
    63110 Rodgau


    Design & Realisierung | 3inone.net Ch. Staacks


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  • Steffen G. FrÖhlich

    Biographie deutsch/english

    Mental and Health Coach
    Prävention
    Seminars
    Worldwide

    Geboren am 27. Juni 1954 in Lichtenstein.

    Von Beruf Konstrukteur und ab 1984 auch selbständig als Mental und Health Coach mit eigener Fitnessanlage in Dietzenbach / Hessen. Verheiratet mit Sabine Fröhlich, 3 Kinder Jacqueline, Robin und Jan.

    Studiert asiatische Kampfkünste und Lebenswerte seit 1975. Seit 1979 in Zusammenarbeit mit einem namhaften Finanzdienstleister und danach mit weiteren großen Unternehmen, Schulung von Mitarbeitern in Persönlichkeitsfindung – Rhetorik – Teamwork und Motivationstraining.

    Ausbildung in Europa, USA und Japan
    • Mentaltrainer Tendai Mikyo
    • Art of Live
    • Prävention, Fitness und Gesundheitslehren BSA
    • Ausbildungsleiter der IHK – Industrie und Handelskammer
    • Bachelor of Arts
    • Ausbildungsleiter der Berufsakademie BSA
    • Martial Arts
    • Karate Lehrer 3. Dan Shotokan
    • Jugodan Budo Taijutsu


    Über verschiedenste Budokünste und dem Studium von ganzheitlichen Trainingslehren im Jahr 1983 erste Berührungen mit der traditionellen alten Kampfkunst Budo Taijutsu im Bujinkan des Großmeisters Soke Dr. Masaaki Hatsumi und dessen Lebensphilosophie in Verbindung mit realer traditioneller Kampfkunst.

    - Jährlich zum Teil mehrwöchige Studienaufenthalte in Japan, auch mit persönlichen Unterweisungen und Training mit dem Großmeister und weiteren Lehrern.
    - Seit 1987 jährliche Teilnahme an Taikai / internationale Trainerkongresse in Japan, USA, Spanien, England, Frankreich und Holland.
    1994 Ausrichter des Taikai Germany in Frankfurt / Main.
    - Hier Verleihung des Golden Martial Arts Award für besondere Verdienste in Budo Künsten und völkerverbindende Aktivitäten.
    - 1996 in Japan Verleihung des 10. Dan Bujinkan Budo Taijutsu durch Soke Dr. Masaaki Hatsumi.
    Dr. Masaaki Hatsumi wird vom Papst und dem japanischen Kaiserhaus für seine völkerverbindende humanitäre Arbeit innerhalb seiner Kampfkunst ausgezeichnet.
    - 1999 Ausrichter eines weiteren Taikai in Frankfurt mit 450 Teilnehmern aus über 20 Ländern der Erde.
    - 2004 im Budokan Ayase / Japan Verleihung 10. Dan Kugyo, höchste zu vergebende Graduierungsstufe im Bujinkan Budo. Jugodan 15 Dan.
    - Gründer und Leiter der Incorporated Ninjutsu Association Germany I.N.A.G.

    Veranstaltung von Schulung / Seminaren in
    • Deutschland
    • USA – San Francisco, Los Angeles, New York
    • Russland – Moskau, Jaroslavl, Kaluga
    • Ukraine – Charkow
    • Tschechien –Prag
    • Ungarn – Kecscemet
    • Litauen –Vilnius
    • Italien – Sizilien - Brasilien – Kanada – Mazedonien – Montenegro und mehr ….

    - Eigene Unterrichtsklassen im Hombu Dojo Japan.
    - Teilnahme als Lehrer an internationalen Großveranstaltungen wie Buyu Camp – USA und Kaigousuru – Schweden.
    - Organisator des BuyuKai Deutschland zusammen mit Sabine Fröhlich.
    - Teilnahme an Budo Gala 1988 in Paris und 1989 in Essen.
    - Auftritte bei Großveranstaltungen z. T. über Landessportbund.
    - Fernsehaufzeichnungen im ZDF, RTL, MDR.
    - TV Reportagen und Presseartikel im In - und Ausland.

    Trainingszeiten mit Steffen G. Fröhlich im Dojo Dietzenbach

    Montag und Mittwoch ab 19.00 Uhr (auch für Neueinsteiger) Anfahrtsplan und weitere Infos unter: http://www.asia-fitnesspark.de


    „Lehrer und gleichzeitig Schüler mit dem Sinn für die wirklichen Werte des Lebens.“




    Sabine Fröhlich

    kam 1989 zum Bujinkan und ist seitdem involviert im Bujinkan Deutschland und dem Bujinkan Dojo Dietzenbach.

    Ihr erster Japanaufenthalt im Hombu Dojo war 1991 und sie nimmt seitdem an zahlreichen nationalen und internationalen Seminaren und Taikai teil.
    Sie organisierte selbst mit ihrem Ehemann Steffen G. Fröhlich zwei Taikai mit Dr. Masaaki Hatsumi in Deutschland 1994 und 1999 und wurde von ihm zweifach mit der Goldmedaille und im April 2010 mit dem 15.Dan ausgezeichnet.

    Auch steht sie hinter der Organisation des jährlichen Buyukai in Deutschland.

    Im September 2010 unterrichtet Sie mit weiteren internationalen Trainerinnen auf dem Kunoichi Taikai in Hannover.
    Ihre Kinder Jacqueline und Robin trainieren auch seit Jahren Ninjutsu und man kann sagen die ganze Familie trainiert nicht nur Budo sie leben auch im Bujinkan. Sie pflegt und unterrichtet darüber hinaus Tai Chi, Qi Gong, Pilates und Yoga.

  • Historie

    Keine andere deutschsprachige Informationseite im Internet beschreibt ausführlich die Historie des Bujinkan, sowie kogakure.de.
    Hier findet ihr eine Übersicht über alle Historischen Themen, angefangen von der Geschichte der einzelnen Schulen, bis hin zu den berühmtesten Ninjas.

    Kumogakure Ryū

    Kumogakure Ryū Ninpō – „Die Schule der verborgenen Wolke“, ein Ninja-Ryū, der für die Gebrauch mit dem Kamayari bekannt war, und dessen Ninja in Rüstung in die Schlacht zogen.

    Gikan Ryū

    Gikan Ryū Koppojutsu – „Schule des Lernens von Gerechtigkeit“, eine Schule, die Hatsumi noch nicht öffentlich gelehrt hat, weil sie sehr kompliziert sein soll.

    Takagi Yōshin Ryū

    Takagi Yoshin Ryū Jutaijutsu – „Die Schule des Hoher Baum-Weide-Geist“, deren Philosophie die Nachgiebigkeit ist („Eine Weide ist flexibel, aber ein hoher Baum ist zerbrechlich“).

    Koto Ryū

    Koto Ryū Koppojutsu – „Die Schule des den Tiger niederschlagen“, vermutlich von China über Korea gekommen, spezialisiert auf harte Schläge mit den Fingern auf die Nervenzentren.

    Gyokushin Ryū

    Gyokushin Ryū Ninpō – „Die Schule des mit Juwelen geschmückten Herzens“, ein geheimnisvoller Ninja-Ryū, der bekannt für den Gebrauch des Lasso war.

    Shinden Fudō Ryū

    Shinden Fudo Ryū Dakentaijutsu – „Die Schule des Unbewegten Herzens“, Mitte des 12. Jahrhundert gegründet, eng mit der Natur verbunden.

    Kukishinden Ryū

    Kukishinden Ryū Happo Hikenjutsu – „Die Schule der neun Dämonengötter“, entstanden aus dem Kukishin Ryū.

    Gyokko Ryū

    Gyokko Ryū Koshijutsu – „Schule des mit Juwelen geschmückten Tigers“, der älteste Stil, vermutlich schon um 618 n. Chr. in China gegründet.

    Togakure Ryū

    Togakure Ryū Ninpō – „Die Schule der verborgenen Tür“, ein Ninja-Ryū gegründet von Daisuke Togakure, ist nun fast schon tausend Jahre alt.

    Moderne Geschichte

    Nach dem Zweiten Weltkrieg durften Kampfkünste nicht mehr ausgeübt werden, viele wurden zu Sportarten umgewandelt. Nur durch Zufall ging das Wissen der letzten Ninja nicht verloren, sondern wurde von Ishitani und Toda an Takamatsu weitergegeben, der dann Hatsumi trainierte.

    Niedergang

    Nachdem Tokugawa den Bürgerkrieg beendete, waren die Dienste von Spionen und Attentätern nicht länger nötig. Viele Ninja wurden in die Staatspolizei eingegliedert oder dienten im Verborgenen Fürsten als Leibwächter. Bei einigen Einsätzen gegen die Christen-Samurai und Ausländer wurden die Dienste zum letzten Mal eingesetzt.

    Invasion von Iga

    Oda Nobunaga griff die Region Iga erneut an, dieses mal jedoch mit einer unbesiegbaren Übermacht und langer Planung. Er kreiste die Aufständischen am Berg Hijiyama ein und vernichtete sogut wie jeden.

    Iga no Ran

    Die Fürstenfamilie Oda trachtete nach der Region Iga, weil sie deren strategische Bedeutung erkannte. Iga war jedoch fest in der Hand von Aufständischen, die mit Ninja-Techniken den Angriff von Oda Nobunaga’s Sohn zurückschlugen.

    Kōga Ryū

    Der Kōga Ryū war unter der Kontrolle von einer Vielzahl von Familien. Die Ninja dieses Clans halfen auch Tokugawa Ieyasu bei der Verteidigung seiner Burg. Mit Fujita Seiko starb 1966 höchstwahrscheinlich der letzte Erbe dieser Schule aus.

    Iga Ryū

    Der Iga Ryū entstand in einer der günstigsten strategischen Lagen der Region, in unzugänglichen Gebirgs- und Waldregionen, nahe wichtiger Hauptverkehrswege.

    Ninja-Biographien

    Neben den bekannten Ninja aus den Hattori, Momochi und Fujibayahi-Clans habe es noch weitere Ninja, die sich in der Geschichte einen Namen machten.

    Berühmte Ninja

    Die berühmtesten Familien waren ohne Frage die Hattori, Momochi und Fujibayashi aus der Iga-Provinz. Sie brachten viele berühmte Bushi hervor und sind die Grundlage für zahlreiche Geschichten und Legenden.

    Entstehung der Ryū

    Für die Ninja bedeutete der japanische Bürgerkrieg eine große Nachfrage nach ihren Fähigkeiten, was zur Gründung von über hundert Schulen in Japan führte.

    Ursprünge des Ninjutsu

    Entsprungen aus Mythen um Fabelwesen, in Wahrheit wohl eher in China entstanden, entwickelte sich das Ninjutsu von einem übernatürlichen, religiösen Ursprung zu einer Handwerks- und Spionagekunst im Mittelalter.

    Ninjutsu

    Grundgedanke des Ninjutsu sind nicht Attentate und Spionage, sondern die Entwicklung eines freien und gerechten Geistes. Die Geschichte hat den Ruf der Ninja verfälscht, was bis in die Moderne anhält und auch von den Medien weitergepflegt wird.


    Die 9 Schulen des Bujinkan



    Dies sind die 9 Schulen die im Bujinkan
    unter Dr. Masaaki Hatsumi gelehrt werden:

    Togakure Ryū Ninpō - 戸隠流忍法
    („Die Schule der verborgenen Tür“)

    Gyokko Ryū Koshijutsu - 玉虎流骨指術
    („Schule des mit Juwelen geschmückten Tigers“)

    Kukishinden Ryū Happō Hikenjutsu - 九鬼神伝流八法秘剣術
    („Die Schule der neun Dämonengötter“)

    Shinden Fudō Ryū Dakentaijutsu - 神伝不動流打拳体術
    („Die Schule des Unbewegten Herzens“)

    Gyokushin Ryū Ninpō - 玉心流忍法
    („Die Schule des mit Juwelen geschmückten Herzens“)

    Kotō Ryū Koppōjutsu - 虎倒流骨法術
    („Die Schule des den Tiger niederschlagen“)

    Takagi Yōshin Ryū Jūtaijutsu - 高木揚心流柔体術
    („Die Schule des Hoher Baum-Weide-Geist“)

    Gikan Ryū Koppōjutsu - 義鑑流骨法術
    („Schule des Lernens von Gerechtigkeit“)

    Kumogakure Ryū Ninpō - 雲隠流忍法
    („Die Schule der verborgenen Wolke“)



  • Die Regeln des Bujinkan Dojo




    1. Unser Ziel ist es, ein gesundes Leben zu leben, ohne der Gesellschaft Schaden zuzufügen, indem wir die gegenseitigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur durch die Kampfkünste fördern.

    2. Alle Mitglieder brauchen für das laufende Jahr einen Mitgliedsausweis, der vom Hombu Dojo ausgestellt wurde. Es gibt zwei Arten von Mitgliedsausweisen:
    der generelle Mitgliedsausweis: ist für diejenigen Mitglieder, die noch keine Graduierung haben, die eine Kyu oder Dan Graduierung haben.
    der Shidoshi-Kai Mitgliedsausweis: ist für alle Mitglieder ab dem 5.Dan (Shidoshi) oder für Dan Träger die nach Absprache mit einem authorisierten Lehrer (ab 10.Dan) mit ins Shidoshi Kai des jeweiligen Landes aufgenommen wurden.

    3. Die Mitgliedschaft muss jedes Jahr erneuert werden.

    4. Shidoshi-Kai Mitglieder haben einen Sonderstatus, der es ihnen erlaubt, Trainingsabzeichen, Anstecker u.s.w. vom Hombu Dojo zu erwerben, um so die Kampfkünste gut fliessen zu lassen. Shidoshi-Kai Mitglieder mit 5. Dan und höher können beim Hombu Dojo Diplome bis zum 4. Dan bestellen und an ihre Schüler weitergeben.

    5. Nur vom Bujinkan Dojo ausgestellte Mitgliedsausweise werden als gültig anerkannt. Diejenigen, die gegen dieses Prinzip handeln, werden vom Bujinkan ausgeschlossen. Darüberhinaus haben Kriminelle und Geistesgestörte keine Möglichkeit, Mitglieder zu werden.

    6. Das "Bujin" Symbol ist urheberrechtlich geschützt. Falls sie planen, es zu verwenden, müssen sie das Hombu Dojo zuerst um Erlaubnis bitten.

    7. Die Mitglieder müssen Bufu ikkan (die Wege der Kampfkünste als Prinzip) jeden Tag anwenden, um die natürliche Gerechtigkeit und Glück durch die Wege der Kampfkünste zu erreichen, ohne persönlichen Nutzen oder Wünsche zu verfolgen.

    8. Die Sprache der Kommunkation mit dem Hombu Dojo ist Japanisch. Dies soll die Verbindung möglichst reibungslos ablaufen lassen, jetzt wo das Bujinkan international geworden ist.

  • Soke
    Dr. Masaaki Hatsumi

    初見良昭

    Hatsumi Masaaki ist Oberhaupt des Bujinkan, der Organisation, die er gegründete, um die neun Schulen als Einheit zu lehren. Er ist ein hochgeachteter Mann, dem weltweit zahlreichen Ehrungen verliehen wurden.

    Geburt

    Dr. Hatsumi Masaaki wurde am 2. Dezember 1931 als Hatsumi Yoshiaki in Noda in der Provinz Chiba geboren.

    Er änderte seinen Namen später erst in Masaaki. Weiter Namen von Hatsumi sind Toratsugu, Tetzusan und Hisamune.

    Mit 7 Jahren lernte Hatsumi Kendō von seinem Vater. Nebenbei trainierte er auch noch Aikidō, Jūdō und Karate.

    In der Schule übte Hatsumi sich in Gymnastik und Boxen, und war Kapitän des Fußballteams.

    Er übte sich in Tanz, was ihm half Budō zu erlernen. In der Highschool boxte er weiter und betrieb Jūdō. Er lernte Dramaturgie und Theatherwissenschaften.

    Theaterwissenschaften und Osteopathie

    Hatsumi machte sein Examen in Theaterwissenschaften und Osteopathie auf der Meiji-Universität in Tōkyō.

    Danach gründete er eine Praxis für Osteopathie. Während er auf der Universität war erlangte er den 4. Dan in Jūdō, was in seinem Alter selten war.

    Jūdotraining mit Amerikanern

    Er wurde gefragt, ob er Jūdō mit den amerikanischen Soldaten in der Yokote Armeebasis trainieren könnte.

    Die Amerikaner, die größer und stärker waren, meisterten Jūdō in einigen Monaten, wozu ein Japaner viele Jahre harter Übung benötigte.

    Hatsumi zweifelte an der Wirksamkeit von Jūdō, wenn man als kleinerer oder schwächerer Kämpfer nicht gegen größere, stärkere Gegner gewinnen konnte.

    Er begann sich auf die Suche nach richtigen Kriegskünsten zu machen und übte mit Ueno Sensei Kōbujutsu Juhappan.

    Nach drei Jahren hatte er den Stil gemeistert und sein Lehrer sagte, daß er ihm nichts mehr beibringen könnte. Er riet Hatsumi nach Nara zu gehen und einen fähigen Lehrer zu finden.

    Zusammentreffen mit Takamatsu

    Als Hatsumi 26 Jahre alt war, traf er auf Takamatsu Toshitsugu, der Moko no Tora genannt wurde.

    Bei Taijutsu kann man mit Bewegung und Distanz einen körperlich Überlegenen Gegner besiegen.

    Hatsumi reiste von da an 15 Jahre lang jede Woche zehn Stunden über die Insel Honshū zu seinem Meister. Er verließ Freitag Nacht Noda, blieb das Wochenende über bei seinem Meister und trainierte mit ihm. Sonntag Nacht verließ er ihn wieder und machte sich auf den langen Rückweg um Montag morgen wieder seine Praxis zu öffnen.

    Nachdem er den Sakki-Test bestanden hatte wurde, gab ihm Takamatsu das Menkyo Kaiden der 9 Krieger Ryūha.

    Der Sakki-Test von Hatsumi

    Hatsumi berichtet, daß sein Meister ihn eines Tages bat, sich hinzusetzten und die Augen zu schließen. Dann verließ er den Raum. Nach mehreren Stunden verspürte Hatsumi eine schwere drückende Kraft von hinten und sah vor seinem inneren Auge einen in zwei Teile zerteilten Körper. Intuitiv führte Hatsumi eine Rolle zur Seite aus. In dem Moment hörte er seinen Lehrer sagen „Gut gemacht, Sie haben es geschafft, Sie können jetzt ihre Augen öffnen“. Der Meister hatte sich mit einem scharfen Schwert lautlos von hinten genährt und einen Streich ausgeführt.

    Takamatsu's Tod

    Ein Jahr später starb Takamatsu Sensei. Vorher sagte er Hatsumi, er habe ihm alles, was er wußte beigebracht und habe damit seinen Meistern ihre Güte zurückgezahlt.

    Er entschied sich, daß Hatsumi der fähigste seiner Schüler sei und deshalb das Erbe fortführen solle. Hatsumi wurde zum neuen Sōke.

    Gründung des Bujinkan

    Seinem Lehrer zu Ehren nannte er das Hombu Dōjō „Bujinkan Dōjō“. Das Dōjō ist in seinem Haus gewesen. In neuerer Zeit hat er ein neues Dōjō gebaut und mitlerweile lebt er in einem Haus auf dem Land.

    Mit 30 Jahren heiratete er seine Frau Mariko.

    Seminare weltweit

    Hatsumi reiste mehrmals jährlich um die Erde, hielt Seminare und Taikai ab. Aufgrund seines hohen Alters und um sich um seine Frau zu kümmern, bleibt Hatsumi jetzt nur noch in Japan. Er trainiert aber noch hin- und wieder im Honbu-Dōjō.

    Auszeichnungen und Ehrentitel

    Er hat zahlreiche militärische und öffentliche Auszeichnungen weltweit erhalten. er erhielt noch zwei weitere Doktorentitel, einen in Philosphie und einen in Wissenschaft.

    1986 wurde mit dem Black Belt's Instructor Of The Year Award ausgezeichnet.

    Er ist Wissenschaftler, Maler, Schauspieler, Musiker, Sänger und Author, hat schon unzählige Kolumnen in Zeitungen und Magazinen geschrieben, hat viele Bücher über Ninjutsu geschrieben und publizierte das Bujinkan Magazin „Sanmyaku“.

    Er hat schon mehr als 25 Videos gedreht und an vielen Filmen teilgenommen: „Shinobi no Mono“, „You live only twice“ (James Bond), 50 Folgen der beliebten Kinderserie „Jiraya“ und „Suteki no Mama“.

    Er wird in Japan als Nationalschatz angesehen und ist weltweit einer der bedeutensten Kampfkünstler.

    Er entschloss sich wegen der unglaublichen Komplexität der Schulen diese nicht getrennt, sondern als Einheit zu trainieren.

    Das Training unter Hatsumi soll anfangs sehr hart gewesen sein, doch 1988 zu Beginn der Heisei-Periode (Heisei bedeutet „friedlich werden“) beschloss er das Bujinkan diesem Aspekt anzupassen und milderte das Training ab.

    Seit 1995 wird die Kampfkunst im Bujinkan einheitlich Budō Taijutsu genannt.

    Meister von neun Schulen

    Hatsumi ist legitimer Nachfolger der neun Ryūha:
    34. Sōke - Togakure Ryū Ninpō
    28. Sōke – Gyokko Ryū Koshijutsu
    26. Sōke – Kukishinden Ryū Happo Hikenjutsu
    26. Sōke – Shinden Fudō Ryū Dakentaijutsu
    21. Sōke – Gyokushin Ryū Ninpō
    19. Sōke – Koto Ryū Koppojutsu
    17. Sōke – Takagi Yohsin Ryū Jutaijutsu
    15. Sōke – Gikan Ryū Koppojutsu
    14. Sōke – Kumogakure Ryū Ninpō



    Text von kogakure.de




  • Takamatsu Toshitsugu

    高松寿嗣
    Mōko no Tora

    Der Großmeister Takamatsu Toshitsugu war ein großer Krieger und Meister des derzeitigen Großmeisters Hatsumi. Ihm zu Ehren nannte Hatsumi seine Organisation „Die Halle des göttlichen Kriegers“.

    Geburt

    Takamatsu Toshitsugu wurde im 22. Jahr der Meiji-Periode, am 10. März 1889 in Akashi in der Provinz Hyogo, Japan geboren. Sein Name war Hisatsugo, er änderte ihn jedoch später in Toshitsugu. Als Kind wurde er Jutarō genannt. Im Laufe seines Lebens hatte Takamatsu noch viele Namen: Nakamushi (Heulsuse), Kikaku, Kōtora (kleiner Tiger), Mōko no Tora (Mongolischer Tiger) und nach seinem Tode Bujin.

    Sein Schüler Hatsumi Masaaki nannte ihm zu Ehren die 9 Traditionen „Bujinkan“. Zeit seines Lebens litt Takamatsu unter zu niedrigem Blutdruck und trank deshalb jeden Tag ein Glas Salzwasser. Er malte gerne am Morgen, ging jeden Tag um 21 Uhr zu Bett und stand um 6.30 Uhr auf, dann rubbelte er sich mit einem nassen, eiskalten Handtuch ab.

    Er nahm drei Malzeiten zu sich, die aus Bohnenpaste, Sesam, Gemüse und Buchweizenmehl bestanden. Dazu aß er auch noch viele kleine Fische.
    Takamatsu soll nie Aufwärmübungen vor dem Training gemacht haben, selbst wenn er mit echten Waffen kämpfte. „In einem echten Kampf habe man auch keine Zeit sich Warmzumachen“, sagte er immer. Als er das erste Mal im Fernsehen Jūdō sah, soll er entrüstet gewesen sein, weil sie in dem Sport während einer Technik den Rücken durchbogen.

    Kindheit

    Er wurde noch vor seinem ersten Lebensjahr von seiner leiblichen Mutter Fushi getrennt und hatte bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr neun verschiedene Pflegemütter.
    Sein Vater war Takamatsu Yasaburo, auch als Takamatsu Gishin bekannt. Er wechselte oft den Beruf, er war Vertreter für Sanyo Railroad, später besaß er eine Streichholzfabrik in Kobe.
    Takamatsu besuchte die Akashi no Miya's English School und später eine chinesische Bildungsschule. Er war ein schwächliches und wehleidiges Kind, weshalb er den Spitznamen „Heulsuse“ hatte.

    Grausames Training bei Meister Toda

    Sein Vater wollte, dass aus ihm ein starker Krieger würde. Deshalb begann er im Alter von neun Jahren auf Wunsch des Vaters Kampfkünste zu studieren. Dazu ging er in das Dōjō seines Onkels Toda Shinryūken Masamitsu in Kobe, der dort zugleich noch eine Chiropraxis betrieb.
    Toda war ein Samurai aus der Region Iga, dessen Vorfahren Ninja waren, was jedoch erst nach Takamatsus Tod herauskam. Er war Schwertlehrer auf einer Militärschule der Tokugawa gewesen.

    Toda brachte Takamatsu jedoch keine Techniken bei, sondern stieß ihn mit seinen Schülern im Dōjō herum und probierte Würfe an ihm aus. Takamatsu schwor sich nie mehr in das Dōjō zu gehen, kam jedoch jeden Abend wieder.
    Jeden Tag kam er mit blutenden Ellenbogen und Knien nach Hause. Takamatsu erinnerte sich, er habe sich jeden Tag gefühlt, „wie ein Lamm auf dem Weg zum Schlachthaus“. Doch bald wurde er stärker und legte an Gewicht zu.
    Nach einem Jahr brachte Meister Toda ihm die ersten Techniken der Shinden Fudo Ryū bei. Toda erkannte, dass Takamatsu sehr begabt war Budō zu erlernen. Mit dreizehn Jahren beherrschte er den Shinden Fudo Ryū.

    Während er auf die Akashi no Miya's English School in Kobe ging besuchter er noch eine chinesische Bildungsschule. Jeden zweiten Tag ging er in das Dōjō von Mizuta Yoshitaru Tadafusa und lernte das Takagi Yoshin Ryū Jutaijutsu.
    Gleichzeitig lernte er von Toda das Togakure Ryū Ninpō, das Koto Ryū Koppojutsu, das Gyokko Ryū Koshijutsu, das Gyokushin Ryū Ninpō und das Kumogakure Ryū Ninpō.Takamatsu mochte den Koto Ryū, der Togakure Ryū sagte ihm weniger zu. Der Koto Ryū stärkte die Hände und Füße, vor allem die Finger und Zehen. Durch jahrelanges intensives Training, bei dem er seine Hände gegen Felsen und andere harte Gegenstände schlug waren seine Finger- und Fußnägel 4 bis 5 Millimeter dick, so dass er sie nicht mit einer normalen Nagelschere schneiden konnte. Er konnte damit die Rinde von einem Baum reißen. Er selbst sagte später, dass in der heutigen Zeit solche Waffen nicht mehr nötig seien.

    An einem Sonntag Abend ging Takamatsu durch den Park an der Küste, als er zwei Kinder sah, die miteinander kämpften. Das eine Kind war ungefähr 8, das andere 12 oder 13. In dem Moment erschienen 4 Männer und halfen dem älteren Kind. Als einer der Männer das Kind schlug, griff Takamatsu ein und ging gegen die Männer vor. Er schaffte es alle vier zu vertreiben.
    Später erfuhr er, dass die Männer professionelle Sumokämpfer waren, und der eine ein Kämpfer war, den noch niemand besiegt hatte.

    Takamatsu als Lokalheld

    Im Alter von dreizehn Jahre besiegte er bei einer Straßenschlägerei, die ungefähr 60 Furyo provoziert hatten, zehn der 60 Angreifer und schlug den Rest in die Flucht. Die Angreifer, die zum Teil mit Schwertern bewaffnet waren wollten ihn und einen Freund zwingen sich vor dem Anführer zu verbeugen. Takamatsu kniete sich nieder, griff nach einem Stein und schlug diesen auf den Fuß des Anführers. Der ging zu Boden und schrie laut auf. Die anderen griffen Takamatsu an. Es gelang ihm 5 bis 8 Angreifer unschädlich zu machen, als der Rest die Flucht ergriff. Am nächsten Tag kam ein Polizist zu seinem Haus und nahm ihn mit auf die Wache. Er wollte wissen wie viele noch mit dabei waren. Der Polizist wollte ihm nicht glauben, dass er die Angreifer alleine besiegt hatte, doch der Freund bestätigte dies, und gab an selber nicht gekämpft zu haben.

    In der Zeitung stand am nächsten Tag: „13 Jahre alter Jūdōexperte schlägt mit Leichtigkeit 60 Gangster in die Flucht“.

    Der Sumokampf

    Zu dieser Zeit war Takamatsu auch bei einem Sumoringkampf Zuschauer. Ein großer Kämpfer, der Oni no Yama genannt wurde und schon viele Kämpfer besiegt hatte, kämpfte gegen Raiden. Oni no Yama schmiss Raiden einfach zu Boden und warf ihn aus dem Ring. Takamatsu sprang auf und stieg in seiner normalen Kleidung in den Ring. Als er nach seinem Namen gefragt wurde sagte er, er hieße Akebono. Takamatsu besiegte Oni no Yama und noch acht weitere Männer. Dann kletterte ein Mann in den Ring der sich selber Osakayama nannte. Er war riesig und wog 112 Kilogramm. Takamatsu wog nur 59 Kilogramm. Die beiden kämpften hart, aber so sehr sich Takamatsu auch anstrengte, er konnte den schweren Mann nicht bewegen. Osakayama griff sein Handgelenk und drücke ihn heftig. Es gelang Takamatsu Osakayama aus dem Gleichgewicht zu bringen, so dass er aus dem Ring trat. Die Menge jubelte und warf ihre Sitzkissen in die Luft.

    Am nächsten Tag kam Osakayama zu Takamatsus Vater und sagte ihm er sei ein professioneller Sumoringer aus Osaka. Er wolle seinen Sohn zu einem Sumoringer ausbilden. Doch Takamatsus Vater lehnte ab, weil sein Sohn Soldat werden sollte. Erst durch den Besuch hatte er erfahren, dass sein dreizehnjähriger Sohn einen professionellen Sumoringer besiegt hatte.

    Kampf gegen Karate-Schüler

    Im Alter von fünfzehn Jahren bat ihn sein Meister gegen zwei Karateka des Musashi Ryū anzutreten, die 27 und 28 Jahre alt waren. Der erste unterschätzte Takamatsu und wurde durch ein Gyaku Nage besiegt.

    Der andere Kämpfer war vorgewarnt und als Takamatsu ihn werfen wollte schlug er ihm im Fall noch gegen das rechte Ohr und den rechten Arm, woraufhin Takamatsu bewusstlos wurde.Als der Kämpfer erfuhr, dass sein Gegner erst 15 Jahre alt war, war er sehr beeindruckt und sagte, das er ein weiteres Mal nicht gegen ihn gewinnen könnte, weil Takamatsu jetzt die geheime Technik des Musashi Ryū (Musha Dori) kenne.

    Durch den Kampf trug Takamatsu Zeit seines Lebens einen Gehörschaden am rechten Ohr davon, weshalb er später nicht auf die Militärschule aufgenommen wurde.

    Im Alter von siebzehn Jahren erhielt er das Menkyo Kaiden der Takagi Ryū von seinem Lehrer Mizuta Yoshitaru Tadafusa. Es war zu dieser Zeit nicht unüblichem einem Schüler schon früh das Menkyo Kaiden zu geben, damit er sich mehr anstrengte.

    Training bei Ishitani

    Takamatsu lernte im selben Jahr Ishitani Takakage Matsutaro kennen, der als Leibwächter in der Streichholzfabrik seines Vaters arbeitete. Ishitani, der in ganz Japan als berühmter Kämpfer bekannt war, richtete in der Fabrik ein kleines Dōjō ein und brachte Takamatsu das Kukishinden Ryū Happo Hikenjutsu, das Gikan Ryū Koppojutsu und einige andere Aspekte des Ninjutsu bei.

    Als Takamatsu achtzehn Jahre alt war, holte er jeden Morgen 330 Gallonen frisches Wasser für die Fabrik seines Vaters von einer Brunnenquelle. Die Quelle war am Fuße des Maruyama-Berges und 7 bis 8 Blocks von der Fabrik entfernt. Er musste fünf mal gegen, und jedes Mal 240 kg Wasser nach Hause tragen. Das stärkte seinen Körper sehr.

    Der nächtliche Angreifer an der Brücke

    Eines Tages erzählte ihm ein Mann aus der Fabrik, jemand habe ihn an der Shin bashi-Brücke in der letzten Nacht aufgehalten. Immer wenn er ausgewichen sei, habe der Mann ihm wieder den Weg verstellt. Schließlich habe er ihn gegriffen und ins Wasser geworfen.

    In der darauffolgenden Nacht überquerte Takamatsu die Brücke mehrmals ohne das etwas passierte. Er dachte sich, das der Angreifer ihn vielleicht kenne und verkleidete sich in der nächsten Nacht. Und wie erwartet verstellte ihm eine Person in der nächsten Nacht den Weg. Sie hatte einen Hut auf, der das Gesicht verbarg. Der Angreifer versuchte Takamatsu zu werfen, doch es gelang ihm nicht. Dann versuchte er ihn zu schlagen und zu treten, doch Takamatsu wich den Schlägen und Tritten aus. Als der Mann verwirrt war, schmiss Takamatsu ihn zu Boden und der Angreifer rannte davon. Bei der Flucht verlor er seinen Hut und Takamatsu erkannte, dass es ein Schüler von Meister Mizuta war. Er rief ihm nach er solle sich schämen seine Schule auf diese Weise zu beschämen.

    Takamatsu erhielt von seinem Großvater Toda das Menkyo Kaiden der Shinden Fudo Ryū, Togakure Ryū, Kumogakure Ryū, Gyokushin Ryū, Koto Ryū und Gyokko Ryū. Bald darauf, 1909 starb Toda Shinryūken Masamitsu. Takamatsu wurde zum nächsten Sōke ernannt.

    Vor seinem Tod soll er zu Takamatsu gesagt haben: „Selbst wenn du dem sicheren Tod egenüberstehst, stirb lachend“.

    1910 stirbt auch Ishitani Takakage Matsutaro und Takamatsu wurde zum Sōke der Gikan Ryū und Kukishin Ryū ernannt.

    Reise nach China

    Bald darauf kündigte er seinen Job in der Streichholzfabrik und reiste nach China, zum einen, weil er seine Fähigkeiten testen wollte, weil er mit seinem Leben unzufrieden war und weil er Geld verdienen wollte. In China war zu dieser Zeit eine unruhige Lage, viele Warlords kämpften um das Land.

    Auf dem Weg nach China traf er in Korea Kim Kei-mei, der ihm achtzehn koreanische und chinesische Kampfkünste beibrachte.

    Krankheit und Rückkehr

    Dann wurde er krank und ging zurück nach Japan. Er wollte das Grab seiner Freundin Kogane besuchen und seiner Großmutter einen Besuch abstatten. Sie freute sich, als sie ihn sah und bot ihm an seine Krankheit bei ihr auszukurieren. Er war an Beriberi erkrankt.
    Doch nach einem Monat kam ein Bote, der ausrichtete das Takamatsus Vater die monatlichen Zahlungen an die Großmutter einstellen würde, wenn sie seinem Sohn weiterhin Unterschlupf gewähre. Takamatsu war sehr krank, die Krankheit hatte seine Lungen schwer beschädigt. Trotzdem konnte er nicht zulassen, dass seiner Großmutter Schaden zugefügt wurde und er verließ zwei Tage später das Haus nur mit seinen Kleidern am Leib.

    Die Hütte in den Bergen

    Seine Beine waren schwer und angeschwollen von der Krankheit, als er sich Richtung des Mayasan-Berges schleppte. Ohne sein Ninjutsutraining hätte er schon nicht mehr laufen können. Auf Händen und Knien krabbelte er den Berg hinauf bis er an einen Wasserfall gelangte.
    Dort stand eine kleine Hütte, die ca. 4 Meter breit und lang war. Die Hütte war sehr luftig. Am Fuß des Berges hatte er noch 2 Liter Reis eingekauft. Er hatte Streichhölzer vergessen und konnte deshalb kein Feuer machen. Doch er erinnerte daran, dass sein Meister ihm einmal erzählt hatte, dass es wichtig für einen Ninja sei, natürliches Essen zu sich zu nehmen. Also wusch er den Reis und legte ihn auf einen Stein. Durch die Sonne wurde der Reis mehlig, als Takamatsu ihn mit den Händen zerrieb.
    Er hatte nur ein Photo von Meister Toda bei sich, zu dem er redete. Als er daran dachte, dass alle seine Meister, Toda, Ishitani und Mizutani schon gestorben waren, schmeckte der rohe Reis für ihn, als sei es das Beste auf der Welt.

    Er fühlte sich schon ein wenig besser und ruhte sich einige Tage lang aus. Nur die Vögel und der Wind leisteten ihm Gesellschaft. Eines Abends rief jemand rief jemand: „Geh nach Hause!“. Doch Takamatsu konnte niemanden sehen und schlief wieder ein.

    Heilung durch einen Yamabushi

    Nach einigen Tagen kam ein alter Mann zum Wasserfall und fragte, warum er Askese betriebe. Takamatsu antwortete, er wollte seine Krankheit auskurieren. Der alte Mann sagte, das sei nicht so schwer, er habe Beriberi und Bandwürmer im Bauch. Er sagte, dass er Takamatsu heilen könnte.
    Zuerst würde er die Bandwürmer bekämpfen. Er faltete seine Hände und murmelte einige Laute. Takamatsu war ein wenig verwundert, und fragte sich wie das helfen sollte. Dann stach er Takamatsu in den Bauch und sagte er würde in einigen Tagen wiederkommen.

    Einige Tage später verspürte Takamatsu einen starken Schmerz in Bauch und erleichterte sich. Er fand zwei Bandwürmer in den Exkrementen. Nach zehn Tagen kehrte der alte Mann wieder zurück. Er sagte dieses Mal werde er das Beriberi heilen.
    Nach der Prozedur verschwand er, ohne ein Geräusch zu verursachen wieder. Nach sieben Tagen schaffte Takamatsu es sich zu erheben. Er begann wieder Taijutsu zu trainieren und erlangte seine Kraft zurück. Er änderte seinen Namen Jutaro in Kikaku“, um sich daran zu erinnern, dass er das, was er sich vorgenommen hatte, immer schaffen konnte.

    Der Yamabushi kehrte noch einmal wieder, um sich zu erkundigen, wie es Takamatsu ginge.

    Zweite Reise nach China

    Danach ging Takamatsu nach China zurück. Er blieb zehn Jahre lang in Nord-China und der Mandschurei.

    In den Bergen von China wurde er einmal von einigen Banditen angegriffen. Einer der Übeltäter ergriff ihn an der Taille. Plötzlich begann er zu schreien und hielt sich das Gesicht. Takamatsu wusste nicht, was er dem Mann getan hatte, doch dann fühlte er etwas weiches, warmes in seiner Hand und er erkannte, dass es das Auge des Banditen war. Er gab dem Banditen Erste Hilfe und nahm dann Geld für die Hilfe entgegen.

    Hier ist nicht ganz klar ersichtlich und es gibt wiedersprechende Berichte, ob Takamatsu nun Geld genommen hat, oder dem Banditen Schmerzensgeld gezahlt hat.

    Kampfkunstlehrer in China

    Als Takamatsu 26 Jahre alt war, hatte er schon an den verschiedensten Orten in China in 19 Kämpfen gesiegt von denen nur 7 Wettkämpfe waren. Fürst Ren, der Onkel des Kaisers von China betrachtete Takamatsu wie seinen eigenen Sohn. Takamatsu war ein berühmter Lehrer, er hatte schon mehr als achthundert chinesische, japanische, amerikanische und französische Schüler trainiert. Jeden Tag trainierte er 70 bis 80 Schüler. Selbst in der Hitze des Sommers zeigte sich nicht ein Tropfen Schweiß bei ihm. Ein Meister des Shaolin Kung-Fu, Choshiryu aus der Provinz Santo forderte Takamatsu zweimal zu einem Wettkampf heraus, doch er lehnte jedes Mal ab.

    Takamatsu's Traum

    In einer Nacht hatte er einen Traum. Ein riesiger, roter Dämon versuchte einen Schmetterling mit einer Eisenstange zu erschlagen. Doch der Schmetterling flog immer davon, bis der Dämon schwitzend zusammenbrach und „genug“ rief.

    Am nächsten Morgen erschuf er eine neue Technik. Als Choshiryu ihn wieder herausforderte nahm er an. Der Herausforderer war 37 Jahre alt und wog 112 Kilogramm, Takamatsu wog nur 74 Kilogramm. Das Turnier fand in einer englischen Siedlung statt. Takamatsu wich 2 Stunden lang den Schlägen und Tritten von Choshiryu aus. Als der immer langsamer wurde und der Schweiß von seiner Stirn tropfte sah Takamatsu seine Zeit gekommen und wollte angreifen.

    Doch Fürst Ren stoppte den Kampf, weil alle sahen, dass Choshiryu keine Chance mehr hatte. Nach dem Turnier beglückwünschten sie sich gegenseitig und tranken auf ihre neue Freundschaft. Als Takamatsu zurück nach Japan kam wurde er zum Kopf der Nippon Minkoku Seinen Botoku Kai.

    MÖnch des Tendai

    Er begab sich zum Berg Hiei bei Kyōto um ein Mönch im Tendaikloster zu werden. Vielleicht versuchte er auf diese Weise seine Jugendsünden zu tilgen.

    Er wurde zu einem angesehenen Mönch und Repräsentant des Klosters und beschäftigte sich auch intensiv mit Shintō und Mikkyō.
    Die Kuki-Familie hatte in seiner Abwesenheit das Menkyo Kaiden des Kukishin Ryū auf Iwami Nangaku übertragen, weil sie glaubten er käme nicht mehr nach Japan zurück.

    Im Zweiten Weltkrieg wurden die Schriftrollen der Kuki-Familie bei einem Bombenangriff der Alliierten durch ein Feuer zerstört.Takamatsu rekonstruierte die Schriftrollen durch seine Notizen und seine Erinnerungen und präsentierte sie der Kuki-Familie 3 Jahre später.
    Dafür erhielt er die Erlaubnis eine Unterschule zu erschaffen, die Kukishinden Ryū.

    Heirat und Gründung eines Dojo

    Er heiratete die 23 Jahre alte Uno Tane und adoptierte ein Mädchen, Yoshiko, weil ihnen keine eigenen Kinder vergönnt waren.

    Er gründete ein kleines Dōjō, das Sukisha Dōjō und trainierte mit einer kleinen Gruppe Schüler. Einige davon waren Koba Koshiro, Sato Kimbei, Hanaoka Nangaku, Ueno Takashi, Takeuchi Kikakusai, Kimura Masaharu, Fukumoto und Akimoto Fumio.

    Er leitete ein kleines Teehaus und ein Hotel in Kashiwabara in der Region Nara.

    Hatsumi

    Ungefähr 1958 nahm er einen neuen Schüler an, der Hatsumi Yoshiaki hieß und 26 Jahre alt war. Die nächsten fünfzehn Jahre lehrte er nur noch Hatsumi, der jedes Wochenende durch Japan zu seinem Lehrer reiste.

    Takamatsu lehrte Hatsumi Sachen, die er noch nie vorher einem Schüler beigebracht hatte. Ein paar Jahre vor seinem Tod sagte er zu Hatsumi: „Ich habe dir alles beigebracht, was ich weiß und damit Toda Sensei, Ishitani Sensei und Mizuta Sensei ihre Güte zurückgezahlt.“

    Er entschied, sein Erbe in die Hände von Hatsumi zu legen, weil dieser am besten geeignet sei.

    Die Herausforderung

    In den späten 60ern schrieb Takamatsu einen Artikel in dem er sagte: „Wenn man kämpft, muss man sich darauf vorbereiten, von einem Angreifer getötet zu werden oder ihn zu töten“.

    Daraufhin gab ein japanischer Karatelehrer im Fernsehen ein Interview und sagte, das was Takamatsu gesagt hätte, sei heute nicht mehr zeitgemäß und nannte ihn einen „alten Mann, dessen Zeit abgelaufen sei“.

    Takamatsu sah dies als eine Herausforderung an und sagte seinerseits im Fernsehen, er sei noch weit vom Ende entfernt und nehme die Herausforderung an.
    Er würde dem Mann drei Tage geben sich öffentlich zu entschuldigen oder er werde gegen ihn kämpfen und ihn töten. Der Karatelehrer entschuldigte sich öffentlich.

    Noch bis zu seinem achtzigsten Lebensjahr trainierte Takamatsu Kampfkünste, danach beobachtete er nur noch das Training von Hatsumi.

    Tod

    Am 2.4.1972 verstarb er in seinem Haus in Nara (östl. von Osaka) und wurde auf dem Kumedra Friedhof nahe Nara begraben.

    Hatsumi entschied im Andenken an seinen Lehrer sein Dōjō „Bujinkan Dōjō“ zu nennen, was bedeutet „ein Platz, wo der göttliche Krieger trainiert“.

    Erst nach seinem Tod erfuhren die Nachbarn von seinem bewegtem Leben und waren sehr „beeindruckt“. Nur wenige wussten, dass er ein Ninja war.


    Text von kogakure.de